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Deutsche
A/B-Jugendmeisterschaften in Leipzig:
23 Medaillen und 4 JWM-Tickets für Neptun-Springer "Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein", blickt Bundesstützpunktleiter Hans Alt-Küpers auf ein wieder sehr erfolgreiches Wochenende des Neptun-Nachwuchses bei den Deutschen Sommermeisterschaften der A/B-Jugend in Leipzig zurück. Mit zehnmal Gold, sechsmal Silber und siebenmal Bronze waren die Aachener Springer/innen in allen Medaillenkategorien die Erfolgreichsten. Mehr noch als über den Medaillensegen jubelte man beim SV Neptun aber über die erkämpften Fahrkarten zu den Jugendeuropameisterschaften und zu den Jugendweltmeisterschaften. Die Fahrt zur JEM wird sich für die Neptun-Athleten allerdings nicht von ihrem täglichen Weg zum Training unterscheiden, denn sie findet Mitte Juli in der eigenen Westhalle statt. "Dennoch sind wir froh, dass wir unseren Anhängern hier auch drei eigene Springer präsentieren können", freut sich Hans Alt-Küpers. Ein besonderes Reiseerlebnis steht den Aachenern dennoch bevor, denn alle drei erfüllten auch die höheren Qualifikationsnormen für die JWM - und die startet im Oktober in Brasilien! Die positivste Überraschung lieferte in Leipzig zweifellos Johann Schartner. Hart hatte Alex Neufeld in den letzten Wochen mit ihm gearbeitet, um in beiden Brettdisziplinen mit neuen schwereren Sprüngen die vom DSV geforderten Schwierigkeitsgrade zu erreichen. Und bis zuletzt waren Zweifel angebracht, ob er sie noch in der erforderlichen Qualität hinbekommt. "Aber Johann hat gefightet und gezeigt, dass er dem Druck standhalten kann. In den Vorkämpfen um die DM-Titel lag er zwar noch zurück, in den Finals vom 1m und 3m ist er dann super gesprungen und hat als einziger von allen deutschen A-Jugendlichen die JWM-Normen geschafft", lobt ihn sein Trainer. Erfolgreich war auch der zweite Schützling von Alex Neufeld: In der B-Jugend holte sich Uschi Freitag in ihrem Jahrgang von beiden Bretthöhen die DM-Titel und sicherte sich gleich im ersten Wettkampf vom Einer die Tickets zu den Jahreshöhepunkten. "Nach den guten Ergebnissen der letzten Monate hätte das allerdings auch leicht vom 3m gelingen können. Hier muss Uschi unbedingt lernen, im entscheidenden Augenblick konsequenter mit der richtigen Grundeinstellung aufzutreten", zeigte sich Sportdirektorin Ulla Klinger etwas enttäuscht. Eine kleine Sensation vollbrachte Christian Lulinski. Auch er hatte bis zuletzt vom 3m-Brett an schwereren Sprüngen gearbeitet, um den geforderten Schwierigkeitsgrad zu erreichen. So richtig daran geglaubt, dass er sich im ersten B-Jugendjahr gegen die guten älteren Springer durchzusetzen könnte, hatte Anne Hoffmann nicht. "Aber Christian nutzte seine kleine Chance mit einer bravourösen Leistung und war nicht einmal auf Fehler seiner Konkurrenten angewiesen", zeigte sich seine Trainerin begeistert. Bereits bei der DM-Runde sprang er fehlerlos und setzte mit über 184 Punkten für die drei Kürsprünge als Bester der Qualifikationsrunde noch eins drauf. Traurig aus Aachener Sicht nur: Auch seinem Trainingskameraden Johannes Donay gelang ein ausgezeichneter Wettkampf und überbot in beiden Abschnitten die JWM-Norm, musste aber hinter Christian mit Platz drei Vorlieb nehmen. Mit je zweimal Gold und Silber war Johannes zwar der Erfolgreichste seines Jahrgangs, trösten konnte ihn das aber wenig. Denn bereits vom Turm war er in der JEM-Qualifikation knapp an den älteren Konkurrenten gescheitert. "Hier war für ihn mehr möglich. Johannes bringt alles mit, aber er muss lernen, jeden Pflichtsprung exakt auszuspringen und jeden Sprung konsequent ins Wasser zu bringen", mahnt Anne Hoffmann. Der große Pechvogel dieser DM war Pascal Skibba, der von allen Höhen zu den engeren Favoriten zählte. Doch bereits vom 3m-Brett lief nichts rund. Heraus sprang lediglich Bronze in seinem Jahrgang. Vom Einer lief für den A-Jugendlichen alles auf die sichere Qualifikation hinaus, als er im vorletzten Durchgang seine Auerbachschraube völlig verlegte. Im Qualifikationsfinale konnte er den Rückstand dann nicht mehr aufholen. Vom Turm hatte er das JEM-Ticket nach seinem deutlichen DM-Sieg schon so gut wie in der Tasche. Zum Entsetzen seines Trainers Andreas Becker musste er dann zum Beginn des Finals seinen Handstand zweimal ansetzen. Die Ruhe war dahin und am Ende fehlten Pascal zwölf Punkte zur JEM. Seine allerletzte Chance suchte er mit Philipp Becker im abschließenden 3m-Synchronspringen. Mit einer ordentlichen ersten Runde holten sie sich den DM-Titel. Auch das Finale lief nicht schlecht, aber ein zu flacher 2 ½-Delfinsalto von Philipp kostete die acht zur JEM fehlenden Punkte. Während Matthias Donay mit einer ordentlichen Serie und Platz vier vom 1m-Brett den Anschluss an seine Teamkameraden fand, hatte sich Kristina Schindler in der B-Jugend mehr als die beiden Bronzemedaillen vom Einer und in der Kombination ausgerechnet. Hans Alt-Küpers |
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