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Überraschung
beim Hallorenpokal: "Dieses tolle
Ergebnis habe ich wirklich nicht erwartet", gratulierte Sportdirektorin
Ursula Klinger Der Hallorenpokal ist ein besonderes Mannschaftsspringen, interessant für die Teilnehmer/innen wie für die Zuschauer. Dreier-Teams, bestehend aus je einem A- und B-Jugendlichen sowie einem Erwachsenen, streiten bei diesem traditionellen Jahresauftakt der deutschen Wasserspringer/innen vom 3m-Brett um die Siegesschalen. Erhöht wird der Reiz dieses Wettkampfs noch durch den Joker, mit dem jeder Teilnehmer in der Zwischenrunde und im Finale die Punktzahl eines von ihm vorher angesagten Sprungs verdoppeln und das Ergebnis wesentlich beeinflussen kann. Im Vorkampf als Vierte relativ sicher ins Halbfinale der besten sechs Teams eingezogen, schlug dort für die Aachener Mädchen Uschi Freitag, Kristina Schindler und Ariane Meyer die große Stunde. Uschi lieferte die beste Leistung aller B-Jugendlichen ab, Kristina - als gerade erst B-Jugendliche in der A-Jugend eingesetzt - schaffte in dieser Altersklasse das zweitbeste Ergebnis, und Ariane sprang fehlerlos, setzte ihren Joker mutig aber richtig auf den 2 ½-Auerbachsalto und kassierte insgesamt mehr Punkte als die WM-Fünfte vom Turm, Annett Gamm, und die Vizeweltmeisterin vom 1m-Brett, Conny Schmalfuß. Damit distanzierten die Aachenerinnen in ihrem Halbfinale die Vorjahres-Zweiten vom einheimischen SV Halle um fast 50 Punkte und standen im Finale. Gegen die hoch favorisierten Berlinerinnen zeigten sie erneut eine gute Mannschaftsleistung, standen mit dem Joker allerdings dreimal auf Kriegsfuß und durften am Ende dennoch über Platz zwei jubeln. Bei den Männern gingen gleich zwei Aachener Teams an den Start, die als Zweite und Sechste des Vorkampfs beide das Halbfinale erreichten. Dort mussten sie in der gleichen Gruppe gegen den SV Halle um den Finaleinzug kämpfen. Und ähnlich wie ihren Vereinskameradinnen gelang dem Team Aachen 1 eine tadellose Mannschaftsleistung: herausragend die Serie des gerade erst B-Jugendlichen Johannes Donay, jeweils nur eine kleine Schwäche bei Pascal Skibba und Stefan Ulrich, die der Routinier jedoch mit dem Joker auf seinen fulminanten 3 ½-Vorwärtssalto in der Schlussrunde wett machte. Verdutzt sahen sich die Vorjahressieger vom SV Halle mit dem WM-Dritten Andreas Wels 60 Punkte hinter den Aachenern nur auf Platz zwei wieder. Auch im A-Finale schlug sich das Team Aachen 1 prächtig und hielt das Rennen lange offen, ehe sich die Berliner dann doch noch recht deutlich mit fehlerlosen Sprungserien und optimal gesetzten Jokern absetzen konnten. Das zweite Aachener Männerteam mit Christian Lulinski, Philipp Becker und Patrick Pollok hätte im B-Finale mit mehr Glück bei der Jokerwahl nicht nur Dresden und Rostock hinter sich gelassen. Als Dritte des B-Finals und Gesamt-Fünfte trugen sie dennoch zum hervorragenden Abschneiden der Neptun-Springer/innen in Halle bei. Hans Alt-Küpers
Frauen 1. Berliner TSC 904,60 2. SV Neptun Aachen
776,65 3. SC DHfK Leipzig
755,30 4. Dresdner SC 742,95 5. SV Halle 704,10 6. WSC Rostock 688,30 Männer 1. Berliner TSC 1.232,25 2. SV Neptun Aachen
1.116,95 3. SV Halle 1.076,65 4. SC DHfK Leipzig
995,75 5. SV Neptun Aachen
2 949,55 6. Dresdner SC 907,30 7. WSC Rostock 744,85
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