Mit Zeit und Geduld zu sauberer Technik

Die Sprünge in der Offenen Klasse werden immer spektakulärer, die geforderten Schwierigkeitsgrade auch bei den Jugendlichen immer weiter angehoben. Mit früheren Sprungserien ist international oft kein Blumentopf mehr zu gewinnen. "Um so mehr müssen unsere Jüngsten und ihre Trainer auf die akribische Einübung einer sauberen Technik achten. Nur dann werden sie oben ankommen und in die Fußstapfen ihrer großen Vorbilder treten kön-nen", mahnt Sportdirektorin Ulla Klinger immer wieder an, sich im täglichen Training Zeit und Geduld für das We-sentliche zu nehmen. Doch beides fehlt oft, wenn es darum geht, die neuen Sprünge für den nächsten Wettkampf einzuüben.

Das gilt nicht für den NRW-Technikpreis. Hier sind eher einfache Sprünge gefordert und es geht weniger um den Gesamteindruck des Sprungs, sondern um die möglichst saubere Ausführung der einzelnen Sprungphasen, die von den Kampfrichtern nach einheitlichen Technikvorgaben bewertet werden.

Durchweg gute Leistungen zeigten die Sieger/innen und auch einige der Zweit- und Drittplatzierten in den einzel-nen Jahrgängen: Lars Miny (Duisburg), Timo Barthel, Karolin Kittel und Lea Engelhardt (alle Aachen) in der E-Jugend, Timo Walldorf, Neele Beaujean, Swenja Roderburg, Dinah Rabe (alle Aachen) und Tamara Tobias (Duis-burg) in der D-Jugend sowie die Aachener C-Jugendlichen My Phan, Rico Barthel, Martin Kiedrowski, Christian Wolf und Benedikt Donay.

Erfreulich war die wieder auf 21 gestiegene Teilnehmerzahl in der E-Jugend, weniger erfreulich, dass sie sich nach der krankheitsbedingten Absage aus Münster aus nur drei Vereinen rekrutierten: dem SV Neptun Aachen, dem Duisburger SSC und der TPSG Köln.

Hans Alt-Küpers


1. Techniküberprüfung der D-Jugendlichen vor der Kadersichtung (v.l.): Dinah Rabe, Swenja Roderburg, Neele Beaujean, Tamara Tobias und Iliana Matusczyk.

Auch die vielfachen Deutschen C-Jugendmeister Rico Barthel und Martin Kiedrowski mussten sich gemeinsam mit Frederik Kray, Christian Wolf, Alexander van Elten, Tobias Flatten, Christian Broskvar und Benedikt Donay (v.r.) den kritischen Blicken der Technik-Kampfrichter stellen.