Pepsi Diving Cup 2004:

Neptun-Springer fast konkurrenzlos

Aktive Erholung war nach zahlreichen Trainingslagern und Wettkämpfen für acht Springer vom SV Neptun Aachen angesagt. Und so zog es sie in die Sonne nach Gran Canaria, um sich am Ende der Wiederaufbauphase beim Pepsi Diving Cup in Las Palmas mit Springern aus England, Holland, Schweden und Spanien zu messen. In zehn Wettkämpfen gingen die Aachener an den Start und erzielten mit neunmal Gold, dreimal Silber und fünfmal Bronze eine optimale Medaillenausbeute.

In der B-Jugend landeten Johannes Donay und Christian Lulinski vom 1m-Brett einen Doppelsieg, in der 3m-Disziplin schob sich ihr jüngerer Vereinskamerad Rico Barthel überraschend sogar noch vor die beiden auf Platz 1. Vom Turm ließen sie es ruhiger angehen, zeigten nicht ihre schwersten Sprünge und begnügten sich hinter spanischen und englischen Konkurrenten mit den Plätzen 3 (Christian), 4 (Johannes) und 5 (Rico). Etwas unter Wert sprang der allerdings erst 12-jährige Martin Kiedrowski, der die Plätze 6 (1m), 7 (3m) und 8 (Turm) belegte.

  Bild: Norman+Sascha

Doppelsieg vom 3m-Brett und überlegene Sieger im 3m-Synchronspringen: Norman Becker und Sascha Klein (v.l.)

Eine Altersklasse höher ließ Pascal Skibba nichts anbrennen. Er gewann von allen drei Höhen und lag in den beiden Brettdisziplinen mit guten Punktzahlen bereits wieder über den DSV-Kadernormen. Philipp Becker komplettierte die Aachener Erfolge in der A-Jugend durch jeweils Bronze vom Einer und Turm. Gemeinsam mit Pascal Skibba holte er sich Synchron-Gold von 3m vor einem spanischen Duo und den erstmals als Paar startenden Vereinskameraden Johannes Donay und Rico Barthel.

Locker ließen es in der Aufbauphase Sascha Klein und Normen Becker angehen. Doch auch ohne ihre schwersten Sprünge schafften sie in der Offenen Klasse einen Doppelsieg vom 3m-Brett, gewann Sascha auch vom Einer und holten die beiden Jugendweltmeister mit sehr guter Punktzahl weit vor der Konkurrenz Gold im 3m-Synchronspringen. Lediglich vom 1m-Brett verpasste Norman mit seiner leichten Aufbauserie als Vierter knapp den Sprung aufs Treppchen.

Hans Alt-Küpers