| Deutsche
Meisterschaften der A-, B- und C-Jugend:
Neptun-Springer mit 17 x Gold ganz vorne Mit insgesamt 17 Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen startete der Nachwuchs vom SV Neptun Aachen auch in diesem Jahr bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der A-, B- und C-Jugendlichen wieder als bester Bundesstützpunkt optimal in die neue Saison. Dreizehn Mal übertrafen sie dabei die DSV-Kadernormen. Die großen Ziele 2004 sind die JEM in Aachen und die JWM in Brasilien, und die Hürden auf dem Weg dorthin wurden vom Deutschen Schwimm-Verband in diesem Jahr noch einmal erhöht. Doch was einige der A- und B-Jugendlichen des SV Neptun bei der DM in Dresden boten, das war schon ein hoffnungsvoller Schritt in diese Richtung. Die größten Aussichten bei den internationalen Höhepunkten dabei zu sein hat Pascal Skibba, der in der A-Jugend als Sieger vom 1m- und 3m-Brett, vom Turm und in der Kombination mit überzeugenden Leistungen alle vier Titel abräumte. Vom Dreier und Turm muss er die Schwierigkeitsgrade seiner Sprungserien zwar noch steigern, Trainer Andreas Becker ist aber optimistisch, dass sein Schützling das schafft. Das Glück mit aller Gewalt von allen drei Höhen zwingen, wollen beide jedoch nicht: "Notfalls konzentriert sich Pascal auf 1m und Turm." Doch zunächst darf er Ende März die deutschen Farben beim 6-Nationen-Jugendländerkampf in Lyon vertreten. Gute Fortschritte zeigte auch Johann Schartner, der von beiden Bretthöhen hinter Pascal Silber gewann. "Noch einen schwereren Sprung werden wir vom 3m-Brett ins Programm aufnehmen, und dann hat im Sommer auch Johann seine JEM-Chance", ist sein Trainer Alex Neufeld überzeugt. Schwerer wird das für Philipp Becker, der im 88-er Jahrgang mit Gold vom 3m, Silber vom Turm und in der Kombination und Bronze vom Einer einen guten Einstand in die A-Jugend feierte. Der NRW-Springer 2003 wird seine zweite JEM-Teilnahme über das 3m-Synchronspringen anpeilen: Nur hauchdünne 0,8 Punkte hinter dem Hallenser Duo gewann er hier gemeinsam mit Pascal Silber. Etwas Pech hatte Matthias Donay, der nach Punktabzügen für seinen zweimal angesetzten Handstand die schon fast sichere Silbermedaille vom Turm verlor. Ihre Sache sehr gut machten auch die nun in der B-Jugend startenden Neptun-Talente Johannes Donay und Christian Lulinski. Nach ihren Verletzungen im Wintertraining waren beide zwar noch nicht wieder ganz auf der Höhe. Dennoch gewann Christian den 1m-Titel und Bronze vom 3m-Brett. Johannes holte sich nach Bronze vom 1m- und Silber vom 3m-Brett die Titel vom Turm und in der Kombination, obwohl er seine schwere Turmserie wegen der Verletzungsfolgen noch nicht wieder präsentieren konnte. "Im Sommer wird er bei der Vergabe der JEM- und JWM-Tickets jedoch ein Wörtchen mitreden", ist seine Trainerin Anne Hoffmann überzeugt. Etwas enttäuschend verlief diese DM für Kristina Schindler. Auch wenn sie Silber vom Dreier und Bronze in der Kombi gewann, in den beiden anderen Disziplinen hatte sich die talentierte B-Jugendliche nach guten Leistungen beim Hallorenpokal und im Training viel mehr als Platz fünf ausgerechnet. Durchwachsen waren auch die Ergebnisse von Uschi Freitag. Nachdem vom 3m-Brett gar nichts zusammen gepasst hatte und nur Platz sechs heraus sprang, gewann sie nach deutlicher Steigerung vom Einer den DM-Titel. Bei der DM der C-Jugend in Halle lief es für die Aachener Jungs wieder optimal. Durch die vierfachen Siege von Martin Kiedrowski und Rico Barthel gingen auch 2004 wieder alle acht Goldmedaillen der männlichen C-Jugend nach Aachen, wobei die beiden zum Teil deutlich vor ihren Konkurrenten lagen. Pech hatte ihre Mannschaftskameradin My Phan, die sich langsam an die nationalen Konkurrentinnen heran gekämpft hat. In den Brettdisziplinen und in der Kombination fehlte ihr nur jeweils eine Kleinigkeit zur ersten DM-Medaille, die sie nun im Sommer holen möchte. Hans Alt-Küpers |
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