| Hauptereignisse
der Wasserspringer in der Aachener Westhalle 2004
Gut drei Monate nach den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und dem DSV-Kürpokal Mitte Dezember 2003 trifft sich Deutschlands Elite der Wasserspringer/innen erneut in Aachen. Bei den vom 1. bis 4. April anstehenden Offenen Deutschen Hallenmeisterschaften biegen die nationalen Luftakrobaten in der Westhalle im Rennen um die heiß begehrten Olympiastartplätze bereits auf die Zielgerade ein. Denn als weiterer Meilenstein auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Athen geht es bei dieser DM auch um die Fahrkarten zu den Europameisterschaften im Mai in Madrid. "Bis auf wenige Ausnahmen wird dort dann schon unser Olympiateam am Start sein", vermutet Sportdirektorin Ulla Klinger. Am Bundesstützpunkt Aachen hofft man natürlich darauf, dass die eigenen zum DSV-Olympiakader zählenden Athleten Stefan Ulrich, Norman Becker und Sascha Klein hierbei kräftig mitmischen. 17. Internationales Lambertz-Printenspringen (22. - 25. April) Wie bereits in den letzten drei Jahren dürfte das 17. Internationale Lambertz-Printenspringen für die 12- bis 18-jährigen Nachwuchsathleten auch 2004 wieder das bestbesuchte Jugendmeeting der Welt werden. Rund 250 Teilnehmer/innen aus 21 Nationen - darunter auch ein Team aus China, das im letzten Jahr kurzfristig wegen SARS keine Ausreisegenehmigung erhielt - sind bisher gemeldet. Viele Nationen nutzen diesen Wettkampf zur Vorbereitung und als Qualifikation ihrer Springer/innen für die Junioreneuropameisterschaften 2004 in Aachen und die Juniorenweltmeisterschaften 2004 in Belem / Brasilien. Junioreneuropameisterschaften 2004 (14. bis 18. Juli) Die Wettkämpfe der Junioreneuropameisterschaften 2004 (JEM) werden sich über fünf Tage hinziehen. Wegen der Erfahrungen des SV Neptun als Ausrichter bedeutender internationaler Wettkämpfe und der technischen Möglichkeiten in der Westhalle hat der Europäische Schwimmverband LEN das Programm der JEM dem der Juniorenweltmeisterschaften (JWM) angeglichen. In den Einzeldisziplinen tragen nun erstmals auch bei einer JEM die besten zwölf Springer/innen der Vorkämpfe nachmittags ein Finale aus. Um dieses Mammutprogramm in den fünf Tagen abwickeln zu können, wird an den Vormittagen vom 1m- und 3m-Brett jeweils ein Wettkampf parallel stattfinden. Erwartet werden ca. 180 Springer/innen sowie 60 bis 80 Trainer/innen, Kampfrichter und Offizielle aus über 20 Nationen. Mit den A-Jugendlichen Pascal Skibba, Johann Schartner und Philipp Becker, sowie den B-Jugendlichen Johannes Donay, Christian Lulinski und Uschi Freitag hat der SV Neptun Aachen Springer/innen in seinen Reihen, die gute Aussichten besitzen, sich für die Teilnahme an dieser JEM und hierüber vielleicht auch für die JWM 2004 in Brasilien zu qualifizieren. Hans Alt-Küpers |
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