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Jugendeuropameisterschaften
2004 in der Westhalle:
Sechs Neptun-Springer wollen in die Finals
"Ziel des DSV-Teams ist es, den in den letzten Jahren an Italien verlorenen Platz 3 in Europa hinter Russland und der Ukraine zurück zu erobern und die Medaillenbilanz von Edinburgh 2003 (1 x Gold, 5 x Bronze) zu verbessern", lautet die Vorgabe von Heiko Bublitz, Bundestrainer Nachwuchs und Jugend. Von Medaillen träumen natürlich auch die Aachener Teilnehmer Uschi Freitag (B-Jugend, 1m), Christian Lulinski und Johannes Donay (B-Jugend, 3m), Johann Schartner (A-Jugend, 1m und 3m), Pascal Skibba (A-Jugend, Turm und 3m-Synchron) und Philipp Becker (3m-Synchron).
Für
die JEM in Aachen und die JWM in Brasilien qualifiziert (v.l.): Johann
Schartner, Uschi Freitag und Christian Lulinski. "Für sie kommt es aber zunächst darauf an, in die Finals der besten Zwölf einzuziehen. Plätze unter den topp Sechs wären schon sehr gut", hängen ihre Trainer Alex Neufeld und Anne Hoffmann die Erwartungen nicht zu hoch. "Wenn alles optimal läuft, kann gegen die starken Russen, Ukrainer, Weißrussen und Italiener auch mal ein Traum in Erfüllung gehen", drückt Bundesstützpunktleiter Hans Alt-Küpers seinen Springern ganz fest die Daumen. Die meisten der europäischen Jugendspringer-Elite haben bereits im April beim 17. Internationalen Lambertz-Printenspringen Westhallenluft geschnuppert. Je acht der 14 Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinner/innen dieses Meetings sind auch bei der JEM dabei und hoffen erneut auf Edelmetall. Zu ihnen gesellen sich einige sehr starke Springer/innen aus Russland und der Ukraine, die sich im Frühjahr bei den großen Meetings bereits mit den Erwachsenen gemessen haben. Zu den großen Favoriten zählen in der B-Jugend (14/15 Jahre) Olga Pashkina, Jugendeuropameisterin 2003, Svetlana Philippova und Nikitina Lubov aus Russland sowie Marija Voloshenko, dreifache JEM-Zweite 2003, und Alevtyna Korolyova aus der Ukraine. Auch bei den Jungs kommen die heißesten Favoriten aus Osteuropa, allen voran Artem Lvov (RUS), Erster und Zweiter der JEM 2003, sowie der Pole Maciej Mackiewicz. In der A-Jugend (16-18 Jahre) wird von den Brettern kaum ein Weg an den Synchron-Jugendeuropameisterinnen Kristina Ishchenko und Olena Fedorova vorbei führen. Doch nicht nur die Russinnen Anna Looze, Yulia Ionova und Nadezhda Bazhina, sondern auch die italienischen Doppelsiegerinnen vom Einer beim Printenspringen, Francesca Dallapé und Paola Garofoli, werden den Ukrainerinnen das Siegen schwer machen. Offen ist dagegen das Rennen vom Turm. Zwölf der 17 Starterinnen liebäugeln hier mit einer Medaille, unter ihnen auch Jeanette Faust aus Halle und die Berlinerin Steffi Anthes. Dass die JEM bei den älteren Jungs kein reines Osteuropa-Festival wird, dafür wollen Francesco Dell'Uomo (ITA), die Griechen Alexandros Manos und Sotirios Trakas und - mit Außenseiterchancen - auch Michel Annas (Berlin) und die beiden Aachener Springer Johann Schartner (1m, 3m) und Pascal Skibba (Turm) sorgen. Klare Medaillenfavoriten aber sind die Russen Alexander Gorchkov, Oleg Vikoulov und Serguei Anikine, die Ukrainer Oleksiy Prygorov, Illya Kvasha, die Weißrussen Tsimofei Hardzeichyk und Vadzim Kaptur, der Rumäne Cornel Ardeleanu sowie der Pole Grzegorz Szczepek. Die Wettkämpfe beginnen nach der Eröffnungsfeier am Mittwoch um 15.00 Uhr mit den 3m-Synchron-Finals, an allen übrigen Tagen vormittags um 10.00 Uhr mit jeweils zwei gleichzeitig ausgetragenen Vorkämpfen. Nachmittags finden im Stundenabstand ab 15.00 Uhr je drei Finals statt. Die Tageskarten kosten für Erwachsene 5,- €, für Schüler und Studenten 2,50 €. Für Schulklassen und Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei. Weitere Informationen sind erhältlich im Internet unter www.aachen-diving.de, über e-mail: altkuepers@aol.com oder Fax 0241-49999. Hans Alt-Küpers
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