Deutsche Meisterschaften der C-Jugend in Halle:

Neptun-Springer erfolgreichstes Team

Swenja Roderburg gewann vom 1m-Brett ihren ersten DM-Titel.

Klein, aber äußerst erfolgreich war die Mannschaft, mit der der SV Neptun Aachen bei den Deutschen Meisterschaften der C-Jugend antrat. Mit sechsmal Gold, achtmal Silber und einmal Bronze kehrten die vier jungen Springer/innen mit einer optimalen Medaillenausbeute aus Halle zurück. „Wieder waren wir damit der beste Bundesstützpunkt“, freute sich Trainer Alexander Neufeld. Insgesamt zehnmal übertrafen die Neptun-Springer/innen die DSV-Kadernormen und legten damit eine gute Grundlage für ihre Aufnahme in den DSV-Nationalkader 2007.

Fast hätte Neele Beaujean ihre makellose Bilanz des Vorjahres, als sie alle acht vergebenen DM-Titel gewann, wiederholt. Doch in der Schlussrunde des letzten Wettkampfs sprang ihre Teamkameradin Swenja Roderburg mit einem guten 1 ½-Delfinsalto vom 1m-Brett um einen Punkt an ihr vorbei zu ihrer ersten Deutschen Meisterschaft. „Swenja war die Überraschung dieser Meisterschaft“, lobte Trainer Neufeld.

Im Vorfeld der DM noch um jeden neuen Sprung kämpfend, lag sie bereits zum Auftakt vom 3m-Brett nach einer hervorragende Pflicht 20 Punkte vor Neele. Mit ihren schwereren Kürsprüngen drehte die das Ergebnis zwar noch um, aber Swenja distanzierte die Leipzigerin Nele Förster um satte 50 Punkte. Selbst vom Turm gewann sie mit einer leichten Serie noch Bronze. Im für die C-Jugend neu eingeführten 3m-Synchronspringen dominierte die beiden Aachenerinnen mit 35 Punkten Vorsprung ganz klar die Konkurrenz.

Mit sechs Gold-, acht Silber- und einer Bronzemedaille stellte der SV Neptun Aachen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der C-Jugend 2006 in Halle a. d. Saale das erfolgreichste Vereinsteam. Von links: Swenja Roderburg, Timo Walldorf, Neele Beaujean, Mikita Tkachov mit den Trainern Alexander Neufeld und Alina Tkachova.

Gut, wenn auch nicht optimal lief es für Timo Walldorf. Das Talent verpasste vom 1m-Brett erneut um knappe sechs Punkte den DM-Titel. Vom Dreier und Turm musste er sich dagegen dem hervorragend springenden Rostocker Tim Pyritz deutlich geschlagen geben. Nach Platz zwei in der Kombination holte sich Timo Walldorf im 3m-Synchronspringen mit dem im vorigen Jahr zum SV-Neptun gestoßenen jungen Ukrainer Mikita Tkachov sein fünftes Silber. Nur hauchdünne neun Hundertstel Punkte trennten die beiden hinter dem Rostocker Siegerpaar von Gold. Das hatte sich Mikita im 94er Jahrgangbereits zuvor mit einer sauberen Serie vom 3m-Brett überraschend gesichert.

Hans Alt-Küpers

 

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