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| Pawel Rozenberg will beweisen, dass er in Deutschland zu den besten Brettspringern gehört und mit Sascha Klein ein glänzendes 3m-Synchronpaar bilden kann. |
Für Sascha Klein lief der Saisonauftakt fast optimal. Kurz vor Weihnachten gewann er in Dresden im Turmspringen den DSV-Kürpokal und sicherte sich damit schon einmal zu 40 Prozent die Weltmeisterschaftsteilnahme im März 2007 in Melbourne. Da er als einziger auch bereits die vom DSV hoch angesetzte WM-Norm erfüllte, dürfte ihm der WM-Start wohl kaum noch zu nehmen sein. Die restlichen 60 Prozent der WM-Qualifikation werden Anfang Februar bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Berlin ausgesprungen. Am diesem Wochenende will Sascha bei den Offenen NRW-Hallenmeisterschaften beweisen, dass er über den Jahreswechsel keinen Rost angesetzt hat und topp in Form ist, so sein Trainer Boris Rozenberg.
Die NRW-Hallenmeisterschaften haben es diesmal in sich. Wir wagen uns an ein Experiment heran, denn erstmals werden hieran im Rahmen einer langfristig geplanten Kooperation die besten niederländischen Springer/innen teilnehmen, verkündet NRW-Springwart Hans Alt-Küpers. Das erhöht die Konkurrenz vor allem für unsere Aachener Athleten und macht die Wettkämpfe interessanter, so der Leiter des Bundesstützpunkts Aachen.
Am Wochenende wird es in der Westhalle noch eine weitere Premiere geben. Erstmals
werden Sascha Klein und Pawel Rozenberg gemeinsam einen 3m-Synchron-Wettkampf
bestreiten. In der Westhalle ist man optimis
tisch, dass das Experiment erfolgreich verläuft und der SV Neptun Aachen
hiermit über ein echtes Konkurrenzpaar zu den Olympiazweiten Andreas Wels
und Tobias Schellenberg verfügen könnte.
Nachdem Pawel Rozenberg beim Saisonauftakt in Dresden wegen einer fiebrigen Erkältung passen musste und die erfolgreiche Verteidigung des Deutschen Mannschaftsmeistertitels für das Aachener Männerteam damit geplatzt war, will er nun beweisen, dass er auch 2007 in Deutschland niemanden vom 3m-Brett fürchten muss.
Gespannt sein darf man auf Norman Becker. Er hat inzwischen den 3 ½-Auerbachsalto vom Turm in seinem Programm und kann sich nun auch für internationale Einsätze qualifizieren. In Dresden hat er als Kürpokal-Dritter erst einmal Platz eins für den Einsatz beim European Champions Cup Mitte Februar in Stockholm erobert. Den Sack muss er natürlich bei der DM in Berlin zumachen. Die NRW-Meisterschaften werden damit auch für Norman ein letzter großer Test und der Kampf mit Sascha für die Zuschauer eine spannende Angelegenheit, so Hans Alt-Küpers.
Für die Springerinnen des SV Neptun sind die NRW-Meisterschaften eine Vorbereitungsstation auf ihrem Weg zur DM der A/B-Jugend Mitte Februar in Rostock. Die niederländischen Starterinnen und Ungarns Weltklassespringerin Nora Barta werden den in NRW konkurrenzlosen Aachenerinnen den Sprung aufs Siegertreppchen allerdings sehr schwer machen.
Die Wettkämpfe der Offenen NRW-Meisterschaften beginnen am Samstag um 13.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr. (siehe Zeitplan).
Hans Alt-Küpers