Vorbericht Offene Deutsche Hallenmeisterschaften 2007 in Berlin:
Sascha Klein will zur WM 2007 nach Melbourne
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| Pawel Rozenberg will bei der DM in Berlin beweisen, dass er in Deutschland zu den besten Brettspringern gehört und mit Sascha Klein ein hervorragendes 3m-Synchronpaar bildet. Der erste Test bei den NRW-Hallenmeisterschaften verlief sehr erfogversprechend: Mit guten 364,65 Punkten siegten sie vor den Niederländern Levy Rosalina / Vilmar Aarding (links), dem Aachener Nachwuchspaar Rico Barthel / Christian Wolf (vorne rechts) und den Niederländern Sebas van Baarsen / Nigel Droog (hinten rechts). |
Bereits beim Gewinn des DSV-Kürpokals im Turmspringen im Dezember in Dresden sicherte sich Sascha Klein zu 40 Prozent die WM-Teilnahme im März 2007 in Melbourne. Bei den NRW-Hallenmeisterschaften vor zehn Tagen bewies er, dass er über den Jahreswechsel keinen Rost angesetzt hat. Bereits im Vorkampf überbot er die vom DSV festgesetzte WM-Norm und erzielte im Finale mit 463,75 Punkten erneut ein Weltklasseergebnis. Sascha ist topp in Form. Wir können der Hallen-DM in Berlin ruhig entgegensehen, so sein Trainer Boris Rozenberg.
Gespannt sein darf man am kommenden Wochenende in Berlin auf die DM-Premiere
von Sascha Klein und Pawel Rozenberg im 3m-Synchronspringen. Die Generalprobe
bei den NRW-Meisterschaften verlief viel versprechend. Bei ihrem deutlichen
Sieg blieben sie 20 Punkte über der DSV-Kader
norm. Obwohl beide noch wenig synchron trainiert haben, harmonierten sie
schon ganz gut miteinander. Wenn wir den Schwierigkeitsgrad noch etwas erhöhen,
könnten sie für die Olympiazweiten Andreas Wels und Tobias Schellenberg
ein echtes Konkurrenzpaar werden, blickt Trainer Rozenberg optimistisch
nach vorne.
Pawel Rozenberg, der in diesem Jahr auf seine Einbürgerung hofft, will in Berlin erneut beweisen, dass er vom 3m-Brett zu den besten drei Springern in Deutschland zählt. Pawel ist bekannt als Perfektionist. Wenn er seine neuen schweren Schraubensprünge ähnlich gut wie im Training ins Wasser bringt und ihm kein großer Fehler unterläuft, ist er für eine große Überraschung gut, setzt Bundesstützpunktleiter Hans Alt-Küpers auf den Sohn des Bundesstützpunkttrainers.
Mit Hoffnungen auf die Qualifikation vom Turm für den European Champions Cup ist Norman Becker nach Berlin gefahren. Sein neu ins Programm aufgenommener 3 ½-Auerbachsalto wird immer stabiler. Seine Serien bei den NRW-Meisterschaften haben gezeigt, dass er in der Lage ist, zu Sascha aufzuschließen, ist Trainer Boris Rozenberg von den Möglichkeiten seines zweiten Aachener Turm-Asses überzeugt. Seine zweite European Champions Cup-Chance wird Norman gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Philipp im Turm-Synchronspringen suchen.
Uschi Freitag, noch A-Jugendliche, ist die einzige weibliche Teilnehmerin des SV Neptun Aachen bei dieser DM. Die übrigen bereiten sich intensiv auf ihre DM der A/B-Jugend Mitte Februar vor. Aber Uschi hat bei den NRW-Meisterschaften vom 1m- und 3m-Brett überzeugend bewiesen, dass sie in der Offenen Klasse mithalten und um Bronze springen kann, so ihr Trainer Andreas Becker.
Hans Alt-Küpers